PORTRAIT

Ich begleite Menschen in der Entfaltung ihrer eigenen Sexualität. Durch das Bereitstellen eines emotional warmen, wertfreien und professionellen Raumes erfahren meine Klient*innen ein Gefühl von Sicherheit, und können so ihre sexuellen Bedürfnisse und Herausforderung erspüren und offen verbalisieren. Meine medizinisch fundierte Ausbildung ermöglicht mir sowohl einen wissenschaftlich-orientierten Blick auf meine Arbeit zu werfen, als auch mit großer Demut dem Wunder Mensch in all seinen Entfaltungsformen zu begegnen. Ich arbeite mit allen Gendern und Beziehungsformen.

 
  • Schon während meiner Zeit als Medizinstudentin hat mich das Thema Sexualität rundum fasziniert. Vielleicht weil ich in einem Umfeld aufgewachsen bin, in dem die vielfältigen sexuellen Ausdrucksweisen nie ein Tabuthema waren. Dadurch lernte ich von klein auf, mit Leichtigkeit und wertfrei über die verschiedenen Formen der menschlichen Intimität zu sprechen.

    Über die Jahre wuchs meine Faszination zu einem Verantwortungsbewusstsein heran, und ich beschäftigte mich intensiv mit den Förderungsmöglichkeiten einer gesunden und selbstbestimmten sexuellen Entwicklung. Gemeinsam mit meiner Kollegin, Mirjam Ryter, gründete ich “Achtung Liebe Basel” und konnte dort Jugendliche bestärken, ihr Bewusstsein für ihre Grenzen und Wünschen zum Thema Sexualität selbstbewusst zu leben.

    All diese Erfahrungen haben mich dazu motiviert, die sexualmedizinische und sexualtherapeutische Ausbildung (DAS) zu absolvieren. Diese stellt das Fundament meiner Arbeit dar. Es ist mir ein Anliegen, den Mensch als Ganzes zu betrachten. Somit geht es in meinen Sitzungen nicht primär um das Behandeln von Störungen, sondern vielmehr um die ganz individuelle Entfaltung sexueller Kraft. Wobei diese Kraft so viele verschiedene Formen und Farben annehmen kann, wie es Menschen gibt.

  • Aus meiner Sicht unterschätzen wir oft, welch zentrale Rolle die Sexualität, unsere wohl intimste Art der Kommunikation, in einem erfüllten menschlichen Leben spielt. In uns allem schlummert diese immense Kraft – mein Wunsch ist es, Menschen dabei zu unterstützen, diese durch Verständnis und Wohlwollen zum Erblühen zu bringen. In meiner idealen Welt können alle Menschen ganz selbstbewusst und stolz ihre ganz eigene Form der Sexualität entdecken und verkörpern.

  • seit 2022 Sexualtherapeutische Praxis in Luzern

    seit 2022 Psychologische Beraterin in der Praxisgemeinschaft Fluhmattweg

    2017 - 2019 Assistenzärztin in der PBL (Psychiatrie Baselland)

  • 2024 - 2025 Weiterbildung Systemische Paartherapie und -beratung (IEF) i. A.

    2023 - 2024 Fortbildung Die Erfoglskraft hypnosystemischer Therapie und Beratung (wilob)

    2023 Praxisseminar Hypnosystemische Konzepte in der Paartherapie (IEF)

    2018 - 2020 DAS Sexualmedizin/Sexualtherapie (Universität Basel)

    2017 - 2020 diverse psychiatrische Fortbildungen

    2017 Traumaseminar mit Gunther Schmidt (IEF)

    2010 - 2016 Humanmedizinstudium / Staatsexamen (Universität Basel)

  • 2023 Input-Referat zu "Sexualität mit und von Trans*personen - Chancen und Herausforderungen" in der Fachgruppe Trans*, Zürich

    2019 Co-Moderation bei der Veranstaltung “6xSex” im Neubad, Luzern

    2012 - 2016 Aufklärungsunterricht in Basel-Stadt und Basel-Land mit “Achtung Liebe”

    2014 - 2016 Aufklärungsunterricht in Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Schulärztlichen Dienst Projekt “Mix your Life”

    2012 Mitgründerin von “Achtung Liebe Basel”

  • SGCH - Sexuelle Gesundheit Schweiz

    faseg - Fachverband sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung

 

Inspirationen

 

“Eine sexuelle Krise bedeutet nicht unbedingt, dass die Beziehung zerbricht, sondern kann ein entscheidender Teil des Prozesses sein, der ihre Reifung vorantreibt.”

— David Schnarch - Die Psychologie sexueller Leidenschaft

“Ja, wir sind hormongesteuerte Wesen - und das ist auch gut so.”

— Maisie Hill - Superpower Periode

“Sexuelles Begehren entwickelt sich aus der Differenz. Weil die Differenz schwer zu ertragen ist, beschränken sich Paare oft auf eine Sexualität des kleinsten gemeinsamen Nenner.”

— Ulrich Clement - Systemische Sexualtherapie